Mariami Koberidze

06.12.2017
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Das Verständnis davon, was eine gelungene Karriere ist, kann sehr unterschiedlich sein. Für die eine Person bedeutet Karriere, in einem Unternehmen ins Management aufzusteigen, Menschen zu führen, Strategien zu bestimmen. Für die nächste, ein eigenes Unternehmen zu gründen und groß zu machen. Wieder eine andere Person empfindet die eigene Karriere erst dann als gelungen, wenn das „Gesamtkunstwerk des Lebens“ gelingt.
Die Karriereorientierung eines Menschen besteht aus identitätsbildenden Vorstellungen über das eigene Berufsleben und die Rolle, die sie darin spielen. Dieses Selbstkonzept bildet sich während der Jugend und wird mit fortschreitender beruflicher Tätigkeit zunehmend gefestigt. Dies kann u.U. zehn und mehr Jahre Arbeitserfahrung benötigen. Setzt man sich vielen Erfahrungen aus und erhält jeweils ein aussagekräftiges Feedback, dann entwickelt sich die Vorstellung über die eigene Person rascher. Karriereorientierungen enthalten Einsichten und Klarheit über Fragen wie:

  • Welches sind die Hauptbeweggründe, Prinzipien, Triebfedern bzw. Strebungen, Motivationen und damit zusammenhängenden Ziele in meinem Leben? Was will ich und was will ich nicht? Entweder, weil ich es noch nie wollte oder weil ich zur Erkenntnis gelangt bin, dass ich es nicht mehr will?
  • Welches sind meine besonderen Fähigkeiten und Fertigkeiten, welche Kompetenzen habe ich? Wo liegen meine Stärken und Schwächen?
  • Welches ist der Bezugsrahmen, sind die Prinzipien und Werthaltungen, die Hauptkriterien, mit denen ich meine Tätigkeit beurteile? Wie wohl fühle ich mich bei meiner Tätigkeit? Wie stolz bin ich auf meine Arbeit bzw. wie unangenehm ist mir mein beruflicher Erfolg? Und warum?

Wie kann Ihnen Karrierecoaching helfen?

Die Karriereorientierung eines Menschen dient als Leitsystem und wirkt als Anker, der die Wahlmöglichkeiten eines Menschen bestimmt und auch beschränkt. Ein Mensch entwickelt ein Gespür dafür, was „seins“ ist und was nicht. Dies hält jemanden „auf Kurs“ oder im „schützenden Hafen“. Wenn Menschen sich auf ihre bisher getroffenen beruflichen Entscheidungen besinnen, erkennen sie immer wieder, dass sie zu für sie wesentlichen Dingen zurückgezogen werden, von denen sie abgekommen waren. Sie überlegen, was sie eigentlich machen wollen und versuchen so, sich selbst zu finden. Dieses sehr individuelle Verständnis davon, „was ist für mich richtig“, „wie meine Karriere verlaufen soll“, ist das Element im Selbstkonzept.
Karriereorientierungen tragen maßgeblich zur subjektiven Definition des Begriffs „Erfolg“ und dem, was ein Mensch innerlich als Karriere erlebt. Coaching kann dabei helfen, diese eigene Karriereorientierung zu finden und die äußere Karriere in Übereinstimmung mit dem eigenen Selbstkonzept zu entwickeln. Die Karriereberatung ist ein großes Einsatzgebiet für Coaching.

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