Mariami Koberidze

27.08.2013
0 Kommentare

Johanna, Ingo und Conny bedanken sich ganz herzlich für die schönen Abschiedsgeschenke und die sehr bewegende Rede.

Das Bäumchen und seine Gärtner
von Kai Hanemann

Liebe Johanna! Lieber Ingo!

Wie Ihr ja nun zu genüge wisst, bin ich noch Soldat und allein schon als solcher habe ich eine natürliche Affinität zum Grünen!

Aber das ist ausnahmsweise mal nicht der eigentliche Grund, warum ich heute zum Ende der Managementcoach-Ausbildung vor Euch stehe und euch dieses Bäumchen als Geschenk unserer Gruppe überreichen soll.

Nein, es ist meine Profession als Vollblutpädagoge, die mich „Hier“ rufen lies als die
Gruppe einen Redner gesucht hat.

Denn ähnlich wie Psychologen, haben es auch Pädagogen in ihrer Arbeit mit Symbolen zu tun. Aber im Gegensatz zu Psychologen, die die Symbole deuten wollen, um Klarheit zu schaffen, nutzen Pädagogen diese zur kryptischen Verschleierung ihrer Arbeits- und Tätigkeitsbeschreibungen…

Und an dieser Stelle kommt wieder dieses niedliche Citrusbäumchen ins Spiel:
Es ist nämlich mehr als eine extravagante Grünpflanze –
Ihr erhaltet heute von uns ein Symbol, welches in trefflicher Weise Eure Arbeit an uns und mit uns sichtbar werden lässt!

Denn das Bäumchen braucht zu Beginn einen fähigen und geduldigen Gärtner, um am Ende ein stattlicher Baum zu werden, der Früchte trägt.

Ihr wart unsere Gärtner. Habt eure Setzlinge handverlesen und den Boden für einen erfolgreichen Abschluss der Managementcoach-Ausbildung mit euren Händen gut vorbereitet.

Ihr habt uns, den jungen Coachtrieben, den Raum zum Wachsen gegeben, habt für günstige Bedingungen im Garten gesorgt und die Wachstumsimpulse, die von uns
Bäumchen ausgingen, achtsam aufgenommen und behutsam mit leichtem Stutzen und
In-Form-Schneiden, in die je eigene Richtung gelenkt.

Und so stehen wir vor Euch, mittlerweile zu ganz individuellen Jungbäumen herangewachsen, und tragen bereits erste Früchte mit der Güteklasse „Coatrain“!

Und so möchte ich mit einem, wie ich finde, passenden Zitat von Jean-Jaques Rousseau schließen:

„Erlaubt einem Charakterkeim, sich frei zu zeigen! Glaubt ihr, daß diese Zeit der Freiheit verloren ist? Im Gegenteil! Denn nur so verliert ihr dann keinen Augenblick, wenn die Zeit viel kostbarer ist. Wenn man nicht weiß, was zu tun ist, handelt man auf gut Glück: Man unterliegt dem Irrtum und muss wieder von vorne beginnen! Man ist schließlich weiter vom Ziel entfernt, als wenn man sich Zeit gelassen hätte! Macht es also nicht wie der Geizhals, der verliert, weil er nichts verlieren wollte. Opfert im Augenblick des Wachstums eure Zeit, die ihr später mit Zinsen wiederbekommt!“

Danke!

DSCN3768

Teile diesen Beitrag

Hinterlasse einen Kommentar!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *