Mariami Koberidze

10.08.2018
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Von Coaching-Weiterbildungen spricht man, wenn es sich um eine Qualifizierung für die Rolle als Coach handelt und die folgenden Kriterien erfüllt sind:

  • basierend auf dem Ethik-Kodex und Rollenverständnis bzw. Professionsstandards des DBVCs in diesem Kompendium
  • didaktisch begründet aufgebaut und strukturiert durchgeführt
  • unter Begleitung, Anleitung und Supervision durch qualifizierte Dozenten
  • Erwerb von Sach- und Methodenkompetenzen sowie ausgewiesenen Feld- und Funktionskompetenzen
  • Ausbau von sozialen und personalen Kompetenzen
  • bewusste Selbstveränderung und Selbstentwicklung der Teilnehmenden
  • Erstausbildung und Berufserfahrung der Teilnehmenden
Wann kann man von Coaching-Weiterbildung sprechen?

Eine Coaching-Weiterbildung soll mindestens 250 Zeitstunden interaktive Aktivitäten (ohne Selbststudium, Erstellung von Referaten o.ä., vgl. Stiftung Warentest 2013) und eine Rollenreifungs- bzw. Qualifizierungszeit von mindestens einem Jahr umfassen; wünschenswert ist jedoch eine Mindestdauer von 18 Monaten. Einige wenige Tage Coaching-Training oder Coaching-Module innerhalb von Fort- und Weiterbildungsprogrammen, wie z.B. im Rahmen von Qualitätsmanagement-, Führungs– oder ProjektmanagementTrainings, zählen NICHT zu Coaching-Weiterbildungen. Berater-, Trainer-, oder Psychotherapieausbildungen zählen ebenfalls NICHT zu Coaching-Weiterbildungen, weil sie i.d.R. auf anderen Kompetenzmodellen aufbauen und andere Themenschwerpunkte behandeln.

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