Mariami Koberidze

28.02.2018
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Dr. Christopher Rauen & Ingo Steinke haben ein umfassendes Kompetenzmodell für Business Coaches entwickelt, das jeder Business Coach nutzen kann, um sein eigenes Kompetenzprofil zu überprüfen. Dieses Modell wird im aktuellen  Coaching-Newsletter vorgestellt.

Dr. rer. nat. Christopher Rauen, Dipl.-Psych., Senior Coach (DBVC)

Dr. Christopher Rauen, Dipl.-Psych., Senior Coach

Ingo Steinke, Dipl.-Psych., Lehr-Coach, Trainer und Senior Coach (DBVC)

Ingo Steinke, Geschäftsführender Gesellschafter Lehr-Coach, Trainer und Senior Coach (DBVC)

Das Coaching-Kompetenz-Modell umfasst folgende fünf Kompetenzklassen:

1.   Die Selbst-Kompetenz (Persönlichkeit) wird verstanden als „Charakteristika der Persönlichkeit eines Menschen, die ihn zum Coaching befähigen“ (Steinke, 2015).

2.   Die Sozial-kommunikative Kompetenz ist die Fähigkeit, sich selbst und andere in intersubjektiven Beziehungen wahrzunehmen, die Beziehung und Interaktion mit anderen Menschen bewusst zu gestalten und sich in der Beziehung mit anderen Menschen diskursiv und instrumentell (d.h. zweckorientiert) zu verständigen (Habermas, 1981).

3.   Die Sachkompetenz ist die Fähigkeit, für Fachgebiete oder Sachbereiche reflexions- und urteilsfähig zu sein. Coaching braucht Wissensstrukturen, im Wesentlichen aus den Sozialwissenschaften.

4.   Die Methodenkompetenz ist die Fähigkeit, selbständig Strategien und Vorgehensweisen einzusetzen, um in wechselnden Situationen flexibel Aufgaben zu bewältigen, Probleme zu lösen und Absichten umzusetzen, sowie dies selbst (weiter) zu entwickeln.

5.   Die Feld- und Funktionskompetenz umfasst implizites Erfahrungswissen und Fähigkeiten im Umgang mit der spezifischen Kultur eines Berufsfeldes, einer Branche, einer Organisation oder Unternehmung.

Für die 89 Kompetenzen wurden zudem 308 Verhaltensanker entwickelt, die konkret beschreiben, welches Verhalten von einem Business-Coach auf welchem Kompetenzlevel (hoch, mittel, niedrig) erwartet werden kann.

Dieser Artikel stellt das Kompetenzanforderungsmodell und seine Hintergründe verkürzt dar. Um das Modell und das dahinterliegende Vorgehen der Theoriegewinnung ausführlicher zu betrachten, schauen Sie gern im Coaching-Magazin unter https://www.coaching-magazin.de/ 2/2018.

 

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