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Mariami Koberidze

11.02.2019
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Dokument Vorschau

Ingo Steinke und Dr. Christopher vertiefen das Thema „Coaching-Kompetenzen. Wo liegen die historischen Wurzeln des Kompetenzbegriffs? Wie war die Entwicklung vom Kompetenzmodell zur Funktion eines Coaching-Kompetenzmodells? Was versteht man überhaupt unter dem Begriff Kompetenzen?

Sie erhalten außerdem eine detaillierte Beschreibung von Kompetenzanforderungen für Coaches nach Ingo Steinke.

Einleitung: Der Kontext unserer Studie

Welchen Nutzen lässt es erwarten, sich im Hinblick auf Coaching mit dem Thema Kompetenz zu beschäftigen? Kompetenz ist zu einem zentralen Begriff in Weiterbildung und Unternehmensführung geworden, speziell in der Personalauswahl, in der Personalbeurteilung und in der Personalentwicklung, etwa wenn von Kompetenzmodellen die Rede ist. Dies hängt sicher auch damit zusammen, dass Kompetenz immer eine Aussage über die Güte
mittransportiert: Im Alltagssprachgebrauch gilt jemand als kompetent, wenn er als wirklich fähig wahrgenommen wird. Als Coach fragt man sich: Bin ich kompetent (für diesen Auftrag)? Dazu sollte man sich selbst die Frage beantworten können, was denn wichtige Coachingkompetenzen sind. Auch ist dort, wo von Coachingqualität und Qualitätsmanagement im Coaching die Rede ist, nicht selten von bestimmten, durchaus umstrittenen Kompetenzen
des Coachs die Rede, die für die Qualität des Coachings entscheidend sein sollen. Dies schließt an einen weiteren wichtigen Punkt an: Coaching in Weiterbildung und Lehre. Wer ausbildet, muss sich Gedanken darüber machen, was er da ausbildet. Mit welchen Kompetenzen soll ein angehender Coach ausgestattet sein, um als kompetent angesehen werden zu können? Ist „Kompetenz“ überhaupt der richtige Begriff für das Ergebnis von Weiterbildung, oder müssen wir nicht von Anforderungen, Qualifikation und von Lehr- und Lerninhalten sprechen…



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