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Aufbau der Kompaktausbildung zum Business Coach
 

Ausbildungskonzept optimiert in 4 Kompetenzbereichen

Aufbau der Ausbildung

Die COATRAIN®-Coachingausbildung fußt auf einem integrativen und gleichzeitig kohärenten Coaching-Modell und didaktisch-methodischem Konzept.
Die Ausbildungstage bauen inhaltlich aufeinander auf. Der hohe Praxisanteil und die integrierten Feedback- und Supervisionsanteile stellen sicher, dass die Teilnehmenden bereits während der Ausbildungszeit ihr Coaching-Know-how einsetzen können und eine Zertifizierung als Business Coach erreichen. Die Bausteine sind speziell auf die Vermittlung und das realistische Üben von Coaching-Kompetenzen ausgerichtet.

Intensität

Jede Ausbildungsgruppe umfasst max. 6 Teilnehmer, damit umfassend und intensiv gelernt werden kann. Unser Anspruch ist es, dass zukünftige Coaches am Ende der Ausbildung nicht nur ein Zertifikat in den Händen halten, sondern wirklich coachen können.

Selbstlernverfahren und Praxis statt Theorie

Die meisten Teilnehmer verfügen bereits über theoretisches Grundlagenwissen. Auf langwierige theoretische Ausführungen während der Ausbildungsblöcke verzichten wir. Die Teilnehmenden erhalten das Lernmaterial bereits ca. 2 Wochen im voraus und können sich dadurch die theoretischen Inhalte im Selbstlernverfahren vor Blockbeginn aneignen. Während der Präsenzzeiten konzentrieren wir uns auf kurze fragenfokussierte Themenvernetzungen unter Einbeziehung von Fallbeispielen der Teilnehmenden und vor allem auf praktische Übungen, Rollentraining und Fallsupervisionen.

Kontinuierliche, paritätische Lehrgangsleitung

Die COATRAIN®-Coachingausbildung stellt kein Patchwork aus inkohärenten Inhalten und unterschiedlichsten Trainern dar, sondern wird von zwei erfahrenen Lehrcoachs, weiblich und männlich, geleitet und in etwa einem Drittel der Ausbildung um die feldspezifische Expertise einer/s anderen Trainers/in ergänzt.

Diese Kontinuität in der Lehrgangsleitung gewährleistet eine gleichbleibend hohe Qualität der Inhalte und Methoden und sichert das Wahrnehmen und Begleiten der Entwicklungsprozesse der Teilnehmenden. Darüber hinaus steht den Teilnehmenden weitestgehend ein männliches und ein weibliches Rollenmodell zur Verfügung.

Profil- und Lehr-Coaching

Vor Beginn der Ausbildung durchläuft jeder Ausbildungskandidat im Rahmen eines individuellen
Profilcoachings eine zweistündige Potentialanalyse. Darin werden die persönlichen Stärken und Schwächen in der ganzheitlichen Wahrnehmung und der Einschätzung von Menschen sowie die individuellen Lern- und Entwicklungsziele geklärt.

Praxistraining und Fallsupervision

Ausbildungsbegleitend gibt es individuelle Lehr-Coachings zur Supervision des Transfers des Erlernten in den eigenen Arbeitskontext. Eine Gelegenheit, sowohl professionelles Coaching „am eigenen Leib“ kennen zu lernen als auch bedarfsorientiert in die eigene Praxis zu reflektieren und zu optimieren (nicht im Preis inbegriffen). Unterstützendes Telefon-Coaching zwischen den Ausbildungsblöcken sichert erfolgreiche erste eigene Coachingprozesse.

Coachingausbildung
basiert auf einem
didaktisch-methodischen Konzept analog zum Coachingprozess

Die Teilnehmenden erhalten sofort in der Praxis einsetzbare Handouts sowie eine Literaturliste
zur Vorbereitung der Trainingsbausteine. Jeder Trainingstag besteht zeitlich zu ca. einem Drittel aus theoretischer Themenvernetzung (unter Einbeziehung von vorgegebenen Fallstudien oder Fallbeispielen der Teilnehmenden) und zu zwei Dritteln praktischer Übung von Coaching-Situationen der Teilnehmenden untereinander, die von der Lehrgangsleitung zeitgleich supervidiert wird. Ziel dieser Praxiseinheiten ist das Einüben von Coaching-Situationen im Face-to-Face-Kontakt . Im weiteren Verlauf der Ausbildung bringen die Teilnehmenden zusätzlich eigene Praxisfälle ein zur Fallsupervision in der Gruppe.

Learning by Doing: Seven-Step-Proceeding

Die COATRAIN®-Coachingausbildung fußt auf einem integrativen, aber kohärenten Coaching-Modell und didaktisch-methodischen Konzept. Dazu zählt auch, dass der Aufbau der praktischen Coaching-Kompetenz didaktisch am Coaching-Prozess selbst ausgerichtet ist. Während zu Beginn der Ausbildung die Coaching-Techniken im Vordergrund stehen, die für den Start eines Coachings benötigt werden, gelangen wir gegen Ende der Ausbildung zu solchen Techniken, die für den Abschluss eines Coachings gebraucht werden. Der Coaching-Prozess selbst ist step by step in die Ausbildungsblöcke integriert (siehe grau hinterlegte Bausteine im Grundlehrgang Business Coach): Während in Block I die Kontakt- und Zielklärung (7-Step-1-2) und Block II die Anliegen- und Kontextexploration (7-Step-3) enthalten sind, schreitet die Tool-Vermittlung im weiteren Verlauf zu systemischen (7-Step-4), vertiefenden Techniken (7-Step-4) und lösungsorientierten Tools (7-Step-5) voran, um gegen Ende in Block VII bei der didaktischen Themenvermittlung (7-Step-6) und den Abschlusstechniken (7-Step-7) zu münden. Dieses Konzept reduziert die Beliebigkeit der Methoden und ermöglicht einen sanften, geordneten Kompetenzzuwachs, der den Anforderungen der einsetzenden Praxistätigkeit des angehenden Coachs gerecht wird.

Der Coachingprozess


Coaching Expertise: Orientierung an der Coachingpraxis in Organisationen

Darüber hinaus werden natürlich zahlreiche Techniken vermittelt, die übergreifender anzusiedeln oder themenspezifisch zu sehen sind (z.B. Entscheidungs-Coaching). Diese Inhalte leiten sich aus den Coachinganlässen ab, die sich aus der Berufs- und Organisationswirklichkeit des Coachees ergeben. Hieraus erwachsen besondere Anforderungen an den Business Coach, der über Know-how verfügen muss, wie es gelingt, die zahlreichen an der Schnittstelle von Person und Organisation bzw. Person und Management angesiedelten Themen zu handhaben (Coaching-Expertise). Dies sind Themen wie Kommunikation und Führung, Umgang mit psychischen Störungen in Organisationen, Teamthemen, organisationale Themen, Selbstsicherheitsthemen, Umgang mit Stress, Arbeitsorganisation und Selbstmanagement, systematische Problemlösung und Entscheidung, Konfliktbehandlung, Strategie-, Changemanagement- und Leitbildthemen, Themen um Karriereentwicklung, Trennung und Placement nach Jobverlust,  mikropolitische Themen im Top-Management, interkulturelles Management.

Diese Inhalte werden um die Kernthemen des Coaching-Prozesses (7-Step-Proceeding) so gruppiert, dass grundlegendere Themen, die basale Coachingkompetenzen aufbauen (wie z.B. Kommunikation), zuerst absolviert werden, während spezifisches funktionales Know-how (z.B. Managementthemen) erst später im Ausbildungsverlauf auftaucht. Die Themen sind darüber hinaus nach dem Kriterium der inhaltlichen Passung (z.B. Zusammenfassung des Themas Umgang mit psychischen Störungen in Organisationen, Teamthemen und Coaching anderer organisationaler Themen im Block „Person, Team, Organisation“ ) sowie aus didaktischen Gründen zu Themenblöcken geordnet (im Block „Person, Team, Organisation“ stellt z.B. die Beschäftigung mit Gruppendynamik und Teamthemen unmittelbar nach der intensiven Beschäftigung mit Persönlichkeitstypen und psychischen Störungen in Organisationen auch eine Möglichkeit zum Wechsel des didaktischen Settings hin zu mehr Gruppenübungen und damit eine willkommene Abwechslung für die Teilnehmenden dar). 

Sofortige Praxis mit Übungscoaches

Die Methoden und Techniken werden direkt während des Trainings ausprobiert. Außerdem gründen die Teilnehmenden zur Vertiefung der praktischen Anwendungserfahrung eine Übungspartnerschaft mit einem Coachee außerhalb der Lehrgangsgruppe. Jeder Teilnehmende sucht sich einen „Übungscoachee“ mit einem realen Anliegen, macht den Übungscharakter der Coachingsituation transparent und holt das ausdrückliche Einverständnis des Coachees ein. COATRAIN® kann bei der Suche von „Übungscoachees“ behilflich sein. Die Praxiserfahrung kann per Tonband oder Videokamera dokumentiert und zu Supervisionszwecken im folgenden Trainingsblock in der Trainingsgruppe zur Verfügung gestellt werden.

Transfer durch Lernpartnerschaften

Übungspartnerschaften untereinander, also Coachings zwischen den Ausbildungsblöcken kürzen langwierige Selbsterfahrungssequenzen ab und ermöglichen eine praktische Anwendung der erlernten Tools in einem beobachtungsfreien Raum. Die Lernpartnerschaften können wechseln. Sinnvoll ist es, sowohl mit jemandem zu üben, der sofort sympathisch ist als auch mit jemandem, wo es Schwierigkeiten in der Verständigung gibt. Letzteres, um die Konfrontation mit Projektionen und Übertragungsphänomenen im Coaching zu trainieren und produktiv lösen zu lernen.

Lehrmethoden -
das "Wie" des Lernens

Kurze Vorträge vermitteln das Grundlagenwissen. Hierfür stehen zum Teil standardisierte Materialien zur Verfügung, zum anderen Teil werden die Inhalte während des Vortrages am Flip-Chart entwickelt, so dass die Teilnehmer aktiv in die Themenerarbeitung einbezogen sind. Lehrgespräche, in denen der Trainer-Teilnehmer-Dialog im Vordergrund steht, stehen an geeigneten Stellen im Zentrum und vertiefen die Inputs. Durch Gruppendiskussionen werden die Inhalte weiter vertieft und in der Gruppe reflektiert. Die Techniken (z.B. Fragetechniken oder Problemlösungs- und Entscheidungstechniken)
werden vorgestellt, um dann den Teilnehmenden die Gelegenheit zu geben, diese in Face-to face-Übungen, Live-Coaching und Rollenspielen auszuprobieren. Die Erfahrungen werden dann gemeinsam ausgewertet. Fallbeispiele aus der Praxis und gewonnenes Erfahrungswissen werden eingespeist, um Praxisbezüge herzustellen, Coaching-Realität zu veranschaulichen und Inhalte sowie Methoden zu verdeutlichen.


 

 

 
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